Die Mitte.

Soziale Marktwirtschaft

»Ich will mich aus eigener Kraft bewähren,
ich will das Risiko des Lebens selbst tragen,
will für mein Schicksal selbst verantwortlich sein.
Sorge Du, Staat, dafür, dass ich dazu in der Lage bin.«

Ludwig Erhard, 1957

Genau diese Beschreibung des "Vaters" der Sozialen Marktwirtschaft, Ludwig Erhard, beschreibt das Wesen der Sozialen Marktwirtschaft.

Beonders in diesen schweren Zeiten der Wirtschafts- und Finanzkrise ist das ordnungspolitische Wirtschaftsmodell "Soziale Marktwirschaft" ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Ich setze mich dafür ein, dieses Modell gegen die immer lauter werdenden Rufe nach Verstaatlichungen und Enteignungen zu verteidigen!

Auch zu den Anfangszeiten der Sozialen Marktwirtschaft waren die Aussichten für die deutsche Wirtschaft ähnlich schlecht. Damals konzipierten die Ökonomen Alfred Müller-Armack, Hans Tietmeyer und der visonäre Ludwig Erhard ein Wirtschaftskonzept, das den Aufbau eines Sozialstaates als Korrektiv des kapitalistischen Wirtschaftens vorsah. Dieses Konzept brachte Deutschland in den Folgejahren gesellschaftlichen Wohlstand und weltweiten Respekt ein. Von diesen profitieren noch die heutigen Generationen.

Sicherlich herrschte Ende der Vierziger Jahre eine andere Ausgangssituation. Die Herausforderungen für das deutsche Wirtschaftssystem, den Staat sowie die Gesellschaft sind in Zeiten von Globalsierung und weltumspannenden Wirtschaftssystemen anders gelagert, als sie es noch zu Zeiten von Ludwig Erhard waren.

Dennoch vertraue ich auf die Soziale Marktwirtschaft als funktionierendes Wirtschaftssystem und wende mich gegen vorschnelle Forderungen, infolge einer weltweiten Rezession nach Verstaatlichung, Enteignung oder sogar Maßnahmen der Planwirtschaft zu rufen.

Natürlich müssen bezüglich der vergangenen schweren Erschütterungen des Finanz- und Wirtschaftssystems sinnvolle Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Hier hat die Bundesregierung aktuell für die Jahre 2009/ 2010 Konjunkturpakete in Höhe von 4,7 % des Bruttoinlandsprodukts geschnürt, ohne dabei die Spielräume kommender Generationen und die Staatsfinanzen aus dem Auge zu verlieren. Und diese von der Union getragene Vorgehensweise ist für die Zukunft unseres Landes wichtig und richtig. Trotz anhaltender schlechter Nachrichten ist Deutschland besser als die meisten Länder in der Lage, diese Krise gerade mit der Sozialen Marktwirtschaft zukunftsorientiert zu meistern.

Ich unterstütze eine kritische und parteiübergreifende Diskussion. Diese sollte sich aber mit Maßnahmen beschäftigen, welche die Bürger und die Unternehmen unseres Landes in schweren Zeiten entlasten. Diese Debatte sollte aber nicht ein seit Jahrzehnten Wohlstand und Stabilität garantierendes Wirtschaftssystem infrage stellen. Dies halte ich für einen absolut falschen Weg. Die deutsche Volkswirtschaft ist trotz Weltwirtschaftskrise eine der weltweit führenden Volkswirtschaften und ich bin der Meinung, dies haben wir gerade der Sozialen Marktwirtschaft zu verdanken.

Bei der aktuellen Rezession handelt es sich um eine der schwersten Krisen seit Jahren. Gerade aus diesem Grund sollte in Zeiten von Rezession und Wirtschaftsstagnation mit Ruhe und Weitblick gehandelt werden. Die Soziale Marktwirtschaft muss erhalten bleiben, denn sie garantiert seit Jahrzehnten gesellschaftlichen Wohlstand, wirtschaftliche Stabilität und sukzessive wirtschaftliches Wachstum. Und nicht die Beschneidung, sondern der Ausbau der Sozialen Marktwirtschaft um ein weiteres den Grundfesten unserer Gesellschaft geschuldetes soziales Element - das Bürgergeld - muss nach den Forderungen der CDU-Thüringen schnellstens vorangetrieben werden.

Das Konzept des Bürgergeldes, für welches das die CDU-Thüringen seit Jahren wirbt, stellt eine sinnvolle Verbesserung für das bestehende Wirtschaftssystem dar.

Eine erfolgreiche Anpassung des bestehenden Wirtschaftssystems erfordert aber besonders in Zeiten voranschreitender Globalisierung eine offene Gesellschaft, in der jegliche Form von Extremismus keinen Platz hat und mit aller Kraft - sowohl politisch als auch gesellschaftlich - bekämpft wird. Auch hierfür setze ich mich im politischen Gefüge aller demokratischen Parteien ein. Denn eine Lösung besonders für wirtschaftliche, aber ebenso gesellschaftliche Herausforderungen können nicht nur national bewältigt werden. Und hier wende ich mich besonders gegen populistische Forderungen, die ausschließlich auf national orientierte Konzepte zurückgreifen. Diese "Ideen" rangieren in der Vergangenheit und werden der perspektivischen und globalen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen Entwicklung sowie den national übergreifenden Auswirkungen einer globalen Klimaveränderung keinesfalls zielführend gerecht. Ziel sollte und muss sein, nationale Belange in Einklang mit den Partnern in Europa, aber ebenso der ganzen Welt zu bringen, um nachhaltig und erfolgreich die Zukunft zu gestalten.


Zusammenfassend lässt sich festhalten: Es gibt viele Probleme, die einer Lösung bedürfen. Ich setze mich für Lösungen ein, die zukunftsorientierte Ergebnisse liefern. Hierfür stehe ich mit meiner Politik ein.

Weiterführende interessante Informationen

Wenn Sie mehr über die Soziale Markwirtschaft lesen wollen, schauen Sie sich die Inhalte dieses interessanten Links an (mehr lesen...).

Ebenfalls finde ich die folgende Fotomontage sehr treffend und bringt auch meine Meinung sehr bildhaft zum Ausdruck.

Quelle: www.insm.de

Quelle: www.insm.de

Original (pdf, 516 kB) auf www.insm.de

Die CDU steht seit 60 Jahren für die Soziale Marktwirtschaft

Märkte brauchen eine Ordnung, damit sie dem Menschen dienen